Silke Bichel

Wahlkreis 2: Bargum, Kreis Nordfriesland

Warum ich für die DBfK Nordwest Liste „Stark für Pflegende“ kandidiere:

Ich kandidiere für die Liste des DBfK „Stark für Pflegende“, weil ich der Meinung bin, dass der DBfK in der Vergangenheit gezeigt hat, dass durch die Mitwirkung beruflich Pflegender aus der Praxis, Veränderungen in unserem Berufsbild erreicht werden können. Die Vertretung aller Berufsgruppen im DBfK sichert eine breit gefächerte Sichtweise und Interessenvertretung. Wir können Erfahrungen berufspolitischer Arbeit nutzen, um die Aufgabenbereiche der „Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein“ mit Inhalten zu füllen, die eine Weiterentwicklung der Professionalität innerhalb des Pflegeberufs gewährleisen.

 

Meine Motivation in der Kammer mitzuwirken:

Mir ist wichtig, dass die Arbeit der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein aus dem Berufsstand der professionell Pflegenden gestaltet wird und dass hier besonders wir Kolleginnen und Kollegen aus den sogenannten basisnahen Arbeitsbereichen vertreten sind.

(Meine langjährigen Erfahrungen aus der aktiven Mitarbeit in einer fachbereichsbezogenen Fachgesellschaft möchte ich nutzen, um bei der Entwicklung von berufspolitischen Inhalten und Zielen, eine professionelle Vertretung unseres Berufsstandes zu gewährleisten.)

Was ist mir wichtig im beruflichen Alltag?

Beruflich Pflegende haben eine hohe Verantwortung. Deshalb fördere ich Mitarbeiter ihren Fähigkeiten entsprechend und qualifiziere sie. Ich stärke sie durch Delegation von Aufgaben in ihrem eigenverantwortlichen Handeln. Erfahrungs- und Wissensweitergabe sowie das Einfließen von neuen pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen sind für mich, auch unter dem Aspekt des lebenslangen Lernens, ein wesentlicher Bestandteil meiner täglichen Arbeit.

 

Wo sehe ich meine Schwerpunkte in der Kammermitarbeit?

Stärkung der eigenverantwortlichen Tätigkeiten und Definition festgelegter Aufgabenbereiche von Pflegefachpersonen. Verbesserung von Kommunikationsstrukturen vor dem Hintergrund eines wertschätzenden und respektvollen Umgangs innerhalb und untereinander der verschiedenen Berufsgruppen im Gesundheitswesen.  Zeitgemäße, fundierte und attraktive Aus- und Weiterbildungsziele, die aus der Berufsgruppe der professionell Pflegenden heraus definiert werden, denn nur wir wissen, wie eine fachlich korrekte und damit qualitativ hochwertige Versorgung der uns anvertrauten Menschen zu erreichen ist.

 

Beruflicher Werdegang in Kürze

Krankenpflegeexamen 1981, seit 1984 im Fachbereich Endoskopie tätig, seit 2010 Bereichsleitung Endoskopie im Klinikum Nordfriesland gGmbH. Zwischenzeitlich habe ich einen eigenen ambulanten Pflegedienst geführt, sowie die berufsbegleitende Fachweiterbildung für den Endoskopiedienst abgeschlossen.

Ich bin Gründungsmitglied der Fachgesellschaft DEGEA (Deutsche Gesellschaft für Endoskopiefachberufe), Sprecherin DEGEA Endoskopie Zirkel Regional Schleswig-Holstein, bundesweit als Referentin und Tutorin im Fachbereich Endoskopie tätig

Zurück