Prof. a.D. Dr. Anke Fesenfeld

Wahlkreis 2: Lübeck-Travemünde

Warum ich für die DBfK Nordwest Liste „Stark für Pflegende“ kandidiere:

Pflegende sollten die Rahmensetzungen für ihre Arbeitsfelder selbst (mit-)bestimmen können – das geht nur über eine Pflegeberufekammer. Mit einer Pflegeberufekammer muss bei vielen Entscheidungen diese unerlässliche Expertise professionell Pflegender eingeholt werden. Dafür bildet der DBfK als größter generalistischer Berufsverband in der Pflege das richtige Netzwerk. Er hat schon immer die Position vertreten, dass  Selbstverwaltung ein maßgebliches Professionalisierungskennzeichen und notwendig ist, um auf Augenhöhe mit allen anderen Gesundheitsprofessionellen agieren und Prozesse steuern zu können.

Meine Motivation in der Kammer mitzuwirken:

Ich bin seit 35 Jahren in den verschiedenen Feldern der Pflege aktiv. In allen Arbeitsfeldern war und ist es mir stets ein großes Anliegen, Pflegenden zu einem selbstbewussten Standing zu verhelfen und sie zu ermutigen, sich für ihre Belange stark zu machen. Sie sind wichtige Leistungsträger unseres Gesundheitswesens! Ich vertrete in meiner Rolle als  Pflegewissenschaftlerin den Ansatz von Frau Prof. Dr. Ruth Schröck: Pflege ist eine Praxisdisziplin – und sie hat dann ihre Berechtigung verwirkt, wenn sie die Pflegenden in der Praxis nicht mehr erreicht. Aus diesem Grunde halte ich in der Kammervertretung eine Mischung der unterschiedlichen Perspektiven für sehr wichtig und möchte meine langjährige Erfahrung aus unterschiedlichsten Arbeitsfeldern gerne mit einbringen.

Was ist mir wichtig im beruflichen Alltag?

Jammern ist keine Lösung – es gilt, aus der gefühlten Passivität in die Aktivität zu kommen und mitzureden, mitzugestalten und mit zu steuern. Auch wenn es langsam vorangeht: auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt – und jeder einzelne Schritt ich wichtig.

Wo sehe meine Schwerpunkte in der Kammermitarbeit?

In allen Belangen der Pflegebildung

Beruflicher Werdegang in Kürze

Tätigkeit als Krankenschwester, Weiterbildung zur Lehrerin für Pflegeberufe und Tätigkeit an verschiedenen Krankenpflegeschulen, Studium Pflegewissenschaft, Promotion, Aufbauarbeit im Zusammenhang mit Pflege an Hochschulen; Pflegewissenschaftliche Lehre und Forschung.

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