Marco Sander

Wahlkreis 2: Lübeck

Warum ich für die DBfK Nordwest Liste „Stark für Pflegende“ kandidiere:

Weil ich den Pflegenden und den Zu-Pflegenden endlich eine eigene und selbstbestimmte Stimme geben möchte. Viel zu lange wurden wir in der Pflege fremdbestimmt nach dem Grundsatz „wer nicht mit am Tisch sitzt, steht wahrscheinlich auf der Speisekarte“behandelt und das möchte ich mit dem DBfK als starkem Verband an meiner Seite endlich ändern.

Meine Motivation in der Kammer mitzuwirken:

Pflege definiert sich über praktisches und evidenzbasiertes Wissen und nicht über wirtschaftliche Faktoren, in denen die Pflegenden und die Zu-Pflegenden nur als Kostenfaktor gesehen werden. Dies als Handlungsleitlinie zu verankern und den politischen und wirtschaftlichen Vertretern entgegenzuhalten, stellt meine Motivation dar, mich in der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein zu engagieren und einzubringen.

Was ist mir wichtig im beruflichen Alltag? (Haltung)

Pflege so, wie Du selbst gepflegt werden möchtest und stehe bedingungslos für diesen Grundsatz ein.

Wo sehe meine Schwerpunkte in der Kammermitarbeit?

Meinen Schwerpunkt sehe ich darin, die Situation der pflegebedürftigen Menschen qualitativ und strukturell zu verbessern, wodurch sich nachhaltig auch die Situation und Rahmenbedingungen der Pflegefachpersonen verbessern werden. Dies sehe ich als meine Hauptaufgabe an. Da sich insbesondere auch mein Berufsverband für dieses Ziel stark macht, trete ich gerne mit dem DBfK im Rücken zur Pflegeberufekammerwahl an und hoffe, dieses Ziel nachhaltig voranbringen zu können.

Beruflicher Werdegang in Kürze

Nach meiner Ausbildung zum Altenpfleger, arbeitete ich leidenschaftlich und jeden Tage gerne über 16 Jahre in den unterschiedlichsten Bereichen der stationären Langzeitpflege. Nebenbei war ich als freiberuflicher Inkontinenzberater für junge betroffene Menschen im Außendienst tätig, bevor ich anschließend mein Bachelor-Studium in Pflege und Gesundheitsförderung und mein Master-Studium in Pflegewissenschaft erfolgreich absolvierte. Nach dem Studium war ich in einer Einrichtung für neurologisch schwerst betroffene Menschen als Pflegedienst- und Heimleitung tätig, bevor mich mein Weg an die Universität zu Lübeck führte.

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