Dirk Schüller

Wahlkreis 1: Wittdün/Amrum

Warum ich für die DBfK Nordwest Liste „Stark für Pflegende“ kandidiere:

Wir Pflegenden sind lange genug von anderen Akteuren als Spielball für wirtschaftliche oder machtpolitische Interessen fremdbestimmt worden.  Es wird Zeit, dass wir als Berufsgruppen in der Pflege solidarisch und mit der klaren Zielsetzung, die teils dramatische Situation in der Pflege zu verbessern, endlich vorankommen - nutzen wir die Chancen, welche uns die Pflegeberufekammer nun endlich bietet! Der Berufsverband DBfK verfügt über langjährige Erfahrungen in der Vertretung aller drei Berufsgruppen sowie über das erforderliche Know-how und die politischen Kontakte, um die Kammerarbeit effizient zu gestalten.

Meine Motivation in der Kammer mitzuwirken:

Die Situation der Pflegenden und der Gepflegten in der ambulanten und stationären Altenpflege und im Krankenhausbereich hat inzwischen Ausmaße erreicht, die niemand mehr akzeptieren kann, der in diesen Bereichen professionell arbeitet. Es müssen fundierte Lösungen zur Verbesserung der Situation beruflich Pflegenden von Seiten unserer Berufsgruppen erarbeitet und vertreten werden.  Die bloße Skandalisierung der Folgen dieser Misere seitens der Medien und ständige Ankündigung von Sofortmaßnahmen seitens der Politik, werden auf Dauer keine nachhaltige Veränderung bringen. Ich möchte, dass die Pflegeberufekammer auf Grundlage von fundierten Daten und Fakten Vorschläge für eine stetige Verbesserung unserer Berufssituation liefern kann! Daran möchte ich mich beteiligen.

Was ist mir wichtig im beruflichen Alltag? (Haltung)

Positiv auf die Pflegebedürftigen und Kollegen zuzugehen und ein Teil der Lösung zu sein, nicht des Problems – dazu hat für mich auch immer gehört, unbequem zu sein, wenn ich Missstände sehe.

Wo sehe meine Schwerpunkte in der Kammermitarbeit?

Einbringen der wichtigen Themenbereiche der Altenpflege auf Augenhöhe und Mitarbeit in entsprechenden Ausschüssen.

Beruflicher Werdegang in Kürze

Meine Mutter ist auch Altenpflegerin, so dass ich von Kindesbeinen an den Umgang mit pflegebedürftigen Menschen kenne. Ich habe in ganz unterschiedlichen Bereichen und Funktionen Erfahrungen gesammelt, z.B. ambulante und (teil-) stationäre Altenpflege und auch von Menschen mit Behinderungen. Ich habe mich dabei immer weitergebildet und auch ein Pflegestudium berufsbegleitend absolviert und trotzdem nie meine berufliche Bodenhaftung und mein Interesse für Menschen verloren.

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