Christine Schröder

Wahlkreis 1: Kiel

Warum ich für die DBfK Nordwest Liste „Stark für Pflegende“ kandidiere:

In meiner beruflichen Praxis erlebe ich jeden Tag, was der „Pflegenotstand“ für uns bedeutet. Schlecht versorgte und mangelhaft beratene Patienten sowie mit der Situation überforderte Angehörige, deren Fragen und Sorgen nicht beantwortet werden können. Doch dem Pflegepersonal in Kliniken, ambulanten und stationären Einrichtungen kann kein Vorwurf gemacht werden, da sie sich selbst  oft am Rande der eigenen Belastbarkeit bewegen. Doch wer sollte etwas an diesem Zustand ändern, wenn nicht wir selbst! Der DBfK hat sich schon immer dafür eingesetzt, dass mit der Pflege gesprochen wird statt über sie, dass Personalvorgaben und pflegefachliche Anweisungen nicht von pflegefremden Berufsgruppen diktiert werden.

Meine Motivation in der Kammer mitzuwirken:

Jetzt endlich haben wir als Berufsgruppe die große Chance, unseren Teil dazu beizutragen, dass sich Arbeitsbedingungen, Attraktivität und Qualität  in den Pflegeberufen verbessern und sollten diese auch ergreifen. Unsere Aufgabe ist es, diese Kammer zu einem wirkmächtigen berufspolitischen  Instrument aufzubauen und für unsere Interessen einzusetzen.

Was ist mir wichtig im beruflichen Alltag?

Stillstand ist Rückschritt, dieser Grundsatz begleitet mich schon seit dem Abschluss meiner Ausbildung.  In einem so sensiblen Bereich wie der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege ist es nicht zu verantworten, mit veraltetem Wissen zu arbeiten. Besonders wichtig sind mir daher Fortbildungen und Qualifikationen, die den Interessen des Einzelnen entsprechen und der Qualität der Versorgung dienen.

Wo sehe ich meine Schwerpunkte in der Kammermitarbeit?

Als Delegierte möchte ich mich besonders für eine sinnvolle Fort- und Weiterbildungsordnung einsetzen, die das Interesse an einem  lebenslangen Lernen weckt.

Beruflicher Werdegang in Kürze

Nach der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin habe ich sechs Jahre in der stationären Krankenpflege gearbeitet und berufsbegleitend ein Pflegemanagementstudium absolviert. Seit Abschluss des Studiums bin ich in der ambulanten Pflegeberatung tätig und studiere berufsbegleitend den Master in Gesundheit und Rehabilitation an der Fachhochschule Kiel.

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