Axel Bethke

Liste 4: Für eine starke Pflege

Warum ich für die DBfK Nordwest Liste „Stark für Pflegende“ kandidiere:

Ich bin schon seit Jahren im Berufsverband DBfK, denn ich finde, dass wir Pflegenden unsere Interessen nur gemeinsam verändern und verbessern können. Innerhalb des DBfK werden aktuelle berufspolitische Fragen bearbeitet und Ergebnisse nach außen weitergegeben. Fachspezifische Fortbildungen und Diskussionen werden ebenfalls angeboten und vorangebracht.

Meine Motivation in der Kammer mitzuwirken:

Seit Jahren verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen der Pflegenden, die Gründe dafür sind vielschichtig. Aus meiner Sicht liegt es vor allem daran, dass sich die Pflegenden nicht genügend für ihre Belange einsetzen. Andere Gesundheitsberufe haben in der Gesellschaft ein ganz anderes Stellenbild und werden anders wertgeschätzt und wahrgenommen. Innerhalb dieser Berufe gibt es schon seit Jahrzenten Berufekammern. Ich möchte, dass der Beruf der Krankenpflege in Deutschland  endlich auch in der Politik als Wichtig wahrgenommen wird und nicht weiterhin ein Schattendasein hinter anderen Berufen führt.

Was ist mir wichtig im beruflichen Alltag? (Haltung)

Mir ist wichtig, dass Pflege Verantwortung übernimmt. Ich möchte für Tätigkeiten, die ich durchgeführt habe, die Verantwortung übernehmen und auch erhalten. Ich möchte auf Augenhöhe mit allen, an der Versorgung von Patienten, beteiligten Berufsgruppen zusammenarbeiten. Diese Zusammenarbeit soll vertrauensvoll und wertschätzend sein.

Wo sehe meine Schwerpunkte in der Kammermitarbeit?

Ich möchte mich im Bereich Arbeitsbedingungen, Wahrnehmung des Berufsbildes in der Gesellschaft und der politisch Verantwortlichen einsetzen. Ich möchte den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflege aufwerten und aus dem Schattendasein eines „Hilfsberufes“ herausholen.

Beruflicher Werdegang in Kürze

Nach meinem Examen 1984 habe ich meine ersten Berufserfahrungen im Bundeswehrkrankenhaus gesammelt. Nach dem Wehrdienst habe ich dann meinen Weg als Ambulanzpfleger in einer großen chirurgischen Universitätsklinik eingeschlagen. Von dort bin ich als Ambulanzleitung in ein grosses Städtisches Krankenhaus gegangen. Dort habe ich unter anderem die Pflege der chirurgischen Ambulanz weiterentwickelt, wie aber auch eine internistische Aufnahmestation aufgebaut. Nach über 16 Jahren habe ich dann in die Betriebsratstätigkeit gewechselt, von wo aus ich jetzt versuche die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten zu verbessern.

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